Meine Reise
Seit ich 17 bin, meditiere ich. Schon damals suchte ich nach einem Ort in mir, der ruhig ist – jenseits von Druck, Angst und dem Gefühl, nie genug zu sein.
Lange Zeit lebte ich nach Erwartungen, war gefangen im Perfektionismus und zog mich immer weiter zurück. Ich hatte ein tiefes Bedürfnis nach Verbindung, wusste aber nicht, wie ich sie leben konnte. Beziehungen waren für mich oft schmerzhaft, überfordernd und voller Missverständnisse.
Ich war ehrgeizig, tat vieles – Studien, Projekte, Beziehungen – aber innerlich blieb Leere. Mein Körper reagierte mit Erschöpfung, wiederkehrenden Infekten und Schlaflosigkeit. Nach der Geburt meiner Kinder, insbesondere meines neurodiversen Kindes, brach mein System endgültig zusammen. Ich erlebte eine tiefe postpartale Depression und fühlte mich von der Welt entfremdet.
Doch irgendwo in mir blieb ein Funke.
Ich begann, mich intensiver mit Yoga, Atmung, Somatic Practice und Meditation zu beschäftigen – zunächst, um selbst zu überleben. Ich fand Lehrer:innen, Mentor:innen und schließlich Wege, die mir halfen, meinen Körper als Kompass zu verstehen. Schritt für Schritt lernte ich, wieder in mir zu landen.

Mit der Mind-Body-Arbeit fand ich etwas, das keine Therapie, kein Buch und keine äußere Lösung mir geben konnte: ein echtes, verkörpertes Vertrauen in mich selbst.
Ich lernte, mich zu regulieren, zu fühlen, präsent zu bleiben – in Kontakt mit mir und anderen. So konnte ich nach und nach auch meine Beziehungen heilen und wieder echte Verbindung erleben.
Heute bin ich gesund, wach und mit beiden Füßen im Leben. Ich weiß, dass Heilung kein Ziel ist, sondern ein Weg – und dass dieser Weg durch den Körper führt.
Mein tiefster Wunsch ist, Menschen und Teams zu begleiten, wieder in Kontakt mit sich selbst und miteinander zu kommen: mit mehr Sicherheit, Vertrauen und Präsenz im Leben – und in ihrer Zusammenarbeit.

